
Das Werk im Jahre 1915
1914
10 Unternehmer aus Unna schließen sich zusammen und gründen die Messingwerk Aktiengesellschaft. Am 31. März wird der Grundstein für das Werk gelegt. Die Hallen von damals werden teilweise noch heute vom Aluminiumwerk Unna genutzt.
1915
Die Produktion beginnt, erste Rohre werden geliefert.

Strangpresse im Jahr 1936

1951
Auch nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges läuft die Produktion am historischen Standort weiter.
1960
Aluminium als eines der leichtesten und zu 100 Prozent recycelbaren Metalle gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ohne Qualitätseinbußen kann es immer wieder eingeschmolzen und wieder verwendet werden. Vor allem die zunehmende Luftfahrt, aber auch die Automobilbranche und der Anlagenbau verlangen nach Produkten aus Aluminium.
1973
Der Firmenname lautet jetzt "Messing- und Leichtmetallwerk Unna AG". Die Tradition in der Herstellung von Rohren wird fortgesetzt.
1979
Die Produktion fokussiert sich ganz auf den modernen Werkstoff Aluminium. Die Verarbeitung aller anderen Metalle wird eingestellt. Das Unternehmen heißt jetzt: "Aluminiumwerk Unna AG".
1980
Nach mehr als 60 Jahren als mittelständisches Familienunternehmen wird das Aluminiumwerk einer Gruppe von Strangpresswerken und Gießereien angeschlossen. Diese wird Ende der 80er Jahre an den Österreichischen Aluminiumkonzern Austria Metall AG (AMAG) verkauft. AMAG war somit in den 90er Jahren Haupteigentümer der Aluminiumwerk Unna AG.
2000
Ende der 90er Jahre entschied sich die AMAG aus strategischen Gründen für den Verkauf ihrer Mehrheitsanteile an der Aluminiumwerk Unna AG. Sie veräußerte am 01. Januar 2000 das gehaltene Aktienpaket an den damaligen Betriebsratsvorsitzenden Thomas Wiese (72,7 %) und an die übrige Belegschaft (25,1 %). Damit ist das Unternehmen wieder zu seiner ursprünglichen Form eines unabhängigen mittelständischen Unternehmens zurückgekehrt.
2010
Am 14. Januar feiert die Aluminiumwerk Unna AG das zehnjährige Jubiläum der Aktienübernahme. Damit das Unternehmen den zukünftigen Marktanforderungen gerecht werden kann, ist ein Investitionsprogramm zur Erweiterung der Kapazitäten am Standort Unna verabschiedet worden.
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Geschichte